Der richtige Pizzastein

Zu einer guten Pizza braucht es einen perfekten Teig, einen guten Belag und einen Pizzastein. Für meinen heutigen Test habe ich mir einen Pizzastein von Amazon aus Schamotte besorgt. Lest selbst, ob dieser Stein beim Pizzagrillen überzeugen kann.

Mein bisheriger Pizzastein war ein runder gewöhnlicher 1cm hoher Pizzastein aus Cordierit. Feuerfestes Cordierit wird heutzutage überwiegend synthetisch hergestellt und gern als Isolation von Brennöfen oder als Hitzeschild verwendet.

Der Pizzastein

Der Pizzastein vom Pizzastein-Shop ist aus Schamotte und wiegt stolze 6,7 kg. Bei der Fertigung von Schamotte wird als Rohstoff Ton eingesetzt. Aus genau solchen Schamotte-Steinplatten ist u.a. der Boden von richtigen Pizzabacköfen ausgelegt. Auf diesen Steinen entsteht der knusprige Teigboden denn die überschüssige Feuchtigkeit im Teig wird vom porösen Stein abgeleitet, so dass diese verdampft. Die Steine gibt es in einer Dicke ab 3 cm. Je dicker die Steine, desto höher die Wärmespeicherfähigkeit und länger die Aufheizzeit. Ich habe den Stein eine halbe Stunde bei 300 Grad aufgeheizt.

Zum Lieferumfang des Pizzasteins gehört auch eine praktische Schaufel für die Pizza, Brot u.ä. Die abgeschrägte Kante vereinfacht das Platzieren des Teigs auf dem Stein.

Schaufel

Schaufel

Auf dem Grillrost selbst nimmt der Stein fast die gesamte Oberfläche ein. Bei den Maßen von 40x30cm auch kein Wunder. Die Abmessungen haben jedoch den Vorteil, dass zwei kleinere Pizzen nebeneinander auf den Stein passen. Wer einen runden Stein haben möchte, kann sich diesen auch vom Hersteller zuschneiden lassen.

schön groß

schön groß

Nach dem Anheizen lässt sich die vorbereitete Pizza gut mit der Schaufel auf den Stein schieben, aber auch hier gilt, dass die Schaufel gut bemehlt sein sollte. Mein Geheimtipp ist hier Hartweizengrieß, denn damit „rollt“ die Pizza ganz leicht auf den Stein.

Ergebnis

Das Ergebnis ist äußerst lecker und der Stein verrichtet seine Arbeit sehr gut. Bei meinem alten und dünnen Pizzastein brannte die Pizza an den Seiten leichter an. Das ist mir bei dem Schamotte-Stein nicht passiert. Die Hitzeverteilung und gleichmäßige Hitzeabgabe waren sehr gut. Selbst Stunden nach dem Grillen geht noch Wärme vom Stein aus.

Meine perfekte Pizza habe ich schon gemacht und hier darüber geschrieben. Was ich jetzt zu meiner Pizzaausrüstung dazu zähle, ist ein fantastischer Pizzastein, den ich Euch wärmstens ans Herz legen kann.

Reinigung

Der Pizzastein aus Schamotte lässt sich leicht reinigen. Hierzu sollte man unbedingt warten bis er vollkommen erkaltet ist. Teigreste lassen sich mit einem Schaber für Ceran-Kochfelder gut entfernen und ansonsten reicht ein feuchtes Tuch. Ist der Stein nicht allzu sehr verdreckt, lässt man den Stein wie er ist und putzt ihn beim nächsten Gebrauch (wenn er wieder richtig angeheizt ist) etwas ab.

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