Entenbrust auf Pflaumen-Portwein-Soße

Die Tage werden kürzer und das Wetter immer schlechter. Zeit sich mal einem typisch herbstlichen  Geflügel zu widmen und etwas nettes zu Grillen. Schon länger hegte ich den Wunsch eine schöne Entenbrust zu Grillen. Dazu hatte ich die passende Pflaumen-Portwein-Soße schon vorbereitet und eingefroren.

Die Soße

Meiner Meinung nach ist die Soße immer soetwas, wie der heimliche Star eines Gerichts. Als die Pflaumenzeit begann, habe ich frische Pflaumen gekauft und die Soße hergestellt.

Zutaten

  • 500 gr. Pflaumen (diese sollten gewaschen, halbiert und entsteint sein)
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 ml Portwein
  • 3 EL Zucker
  • 1 Schalotte ( in Ringe geschnitten)
  • ca. 1 EL Rauchsalz (bekommt man eher selten im Handel, online leicht zu finden)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Pflaumen werden in der Pfanne angebraten und nachdem sich Röstaromen entwickelt haben, werden die Pflaumen mit den restlichen Zutaten in einen Topf gegeben und 15 Min. köcheln lassen. Die Pflaumen werden in dieser Zeit sehr weich. Danach nimmt man den Topf vom Herd und lässt die Pflaumen durch ein Sieb in den Topf passieren (immer schön darauf achten, dass viel Fruchtfleisch durchgeht). Danach wird mit Pfeffer und Rauchsalz abgeschmeckt. Fertig!

Rauchsalz kannte ich bis zu diesem Rezept überhaupt nicht, es riecht im Glas etwas unangenehm rauchig, aber in der abgeschmeckten Soße passt das leicht rauchige Aroma hervorragend zu dem süßlichem Gegenpol aus Pflaumen und Portwein.

Die Entenbrust

Das Stück Entenbrust habe ich spontan im Supermarkt gekauft, ich weiß, es gibt bessere Orte. 🙂

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Zum Grillen habe ich die Haut abgemacht. Das geht mit einem scharfen Messer ganz einfach. Von dem Ursprungsgewicht von 400 gr. blieben so ca. 300 über.

undefinedVor dem Grillen wird das Stück Fleisch bei Zimmertemperatur für ca 10 Minuten in eine Würzmischung gelegt. Jeweils 1 EL Rauchsalz, grobes Meersalz, brauner Zucker und Olivenöl.

undefinedDanach sollte die Würzmischung von der Entenbrust sorgsam abgetupft werden, damit das Salz von der Oberfläche kommt. Das Bett aus der köstlichen Soße habe ich dann auch schon vorbereitet.

undefinedDann heißt es ab auf den Grill! Meine Entenbrust war jetzt nicht besonders dick, also betrug die Grillzeit insgesamt 8 Minuten bei mittlerer Hitze (einmal Wenden natürlich).

undefinedNach dem Grillen habe ich das Stück Ente noch ca. 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte schön im Fleisch verteilen. Beim Anschnitt huschte ein Lächeln über meine Lippen. Seht selbst:

undefinedFazit

Herrlich! Die Entenbrust war wunderbar zart und saftig. In Verbindung mit der Pflaumen-Portwein-Soße gab es ein tolles Geschmackserlebnis, das es sicher nicht das letzte Mal auf den Teller gab.

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Björn,

    Soße hört sich klasse an. Aber warum hast Du die Haut vorm Grillen abgemacht.

    Die gibt doch super geschmack und ist kross gebraten herrlich. Und wenn Du sie nicht magst,

    kannst Du sie immer noch nachher abmachen.

    Gruß

    Sven

    • Hallo Sven,

      genau das habe ich Peter, der den Artikel geschrieben und die Entenbrust gegrillt hat, auch gefragt. Peter hat sich sehr genau an seine Rezeptvorlage gehalten und deswegen die Fettschicht entfernt. Aber Danke für Deinen Tipp, wenn die nächste Entenbrust auf den Grill kommt, werden wir es auch mal mit der Fettschicht probieren!

      Gruß
      Björn

  2. Hallo.
    Das Problem beim Grillen einer Entenbrust mit Haut ist der hohe Fettanteil. Wenn Die brust über der Grillkohle liegt, ohne Auffangschale, tropft sehr schnell das flüssige Fett auf die Kohle und brennt dann wie Zunder. Der enstehende Qualm versaut den Geschmack der Ente.

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