Entenbrustpastrami

Pastrami

Pastrami ist ja schon ein richtig leckerer Aufschnitt. Es gibt Rinderpastrami oder Putenpastrami und da ich gerade drei Entenbrüste aufgetaut habe, füge ich der Aufzählung die Entenbrustpastrami hinzu. Wenn Ihr wissen wollt, wie es geht, dann lest weiter!

Pastrami

Zur Herkunft des Wortes Pastrami gibt es unterschiedliche Theorien. Eine besagt, dass das Wort aus dem rumänischen kommt und sich von dem Verb pastra ableitet, was soviel wie haltbar machen, konservieren bedeutet. Da bei der Herstellung von Pastrami das Fleisch haltbar gemacht wird, finde ich diese Erklärung recht einleuchtend. (Quelle: Wikipedia)

Zubereitung

Ihr braucht zur Herstellung von Pastrami folgende Zutaten.

  • Entenbrüste
  • 32g/kg Fleisch Nitritpökelsalz (NPS)
  • 5 gr Zucker (braun oder weiß)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer oder eine Pfeffermischung nach eigenem Gusto, ich habe die Pfeffersynphonie von Ankerkraut genommen, die ich sehr gerne mag
  • 2 Knoblauchzehen pro Entenbrust

Würzmischung

Entenbrüste

Die Entenbrüste werden gewaschen, trocken getupft, vom Fett befreit und großzügig mit der Pökelmischung eingerieben. Zum Abschluss werden die Brüste vakuumiert und kommen für 7-8 Tage in den Kühlschrank.

fertig zum Pökeln

8 Tage später habe ich die Entenbrüste aus der Kühlung genommen und von der Pökelmischung befreit und trocken getupft.

erster Arbeitsgang abgeschlossen

Jetzt durften die Entenbrüste einen Tag im Kühlschrank und einen Tag im Hauswirtschaftsraum trocknen/reifen. Danach kamen Sie bei 90 – 100 Grad und mit Rotweinchunks auf den Grill, bis eine Kerntemperatur von 73 Grad erreicht ist. Die Herstellung der Pastrami könnt Ihr auch im eingefügten Video verfolgen.

Nach dem Räuchern konnte ich nicht umher eine Entenbrust anzuschneiden. Leider könnt Ihr den Duft nicht riechen, aber seht selbst, wie toll diese aussieht.

Anschnitt nach dem Räuchern

Bevor ich jetzt alles aufgefuttert habe, konnte ich zwei der drei Entenbrüste retten, vakuumieren und nochmal drei Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

Ergebnis

Und das kam beim Anschnitt raus.

fertige Pastrami

Die Entenbrustpastrami ist würzig, dezent rauchig und schmeckt sehr sehr gut! Das Fleisch ist fest, aber dennoch leicht saftig. Einfach wow! Probiert es aus, Ihr werdet es nicht bereuen. Es muss definitiv nicht immer nur eine Rinderbrust oder Putenpastrami sein.

Noch ein Tipp zum Schluss, macht gleich mehrere Entenbrüste. Die Pastrami lässt sich einfach portionieren und einfrieren.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sieht super aus, danke. Werde ich am Wochenende mit beginnen nachzubauen.

    Kleiner Verbesserungsvorschlag: ich finde, wenn es Video und Text zu einem Rezept gibt, sollten in beiden Medien wenigstens gleichermaßen die Hauptinformationen geliefert werden, so zum Beispiel die angestrebte Kerntemperatur, die gibt es leider nur im Video. Speichere mir Rezepte nämlich gerne mal als PDF in einem großen Rezepte-Ordner ab. Da gucke ich dann manchmal erst Monate später wieder drauf.

    • Hallo Denis,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und vor allem für Deinen Verbesserungsvorschlag. Unser Ziel ist, dass mindestens im Artikel alle relevanten Informationen zum Gericht stehen. Die Kerntemperatur ist mir glatt durchgegangen und habe diese nun nachgetragen. Im Video steht mehr das „Doing“ im Vordergrund.

      Viele Grüße
      Peter

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