Putenpastrami Cannonball

Am Wochenende habe ich eine Putenpastrami gemacht, genauer gesagt eine Putenpastrami a la Cannonball. Eine Pastrami stand schon lange auf meiner „to-grill-Liste“ und deshalb habe ich mich an der Putenversion versucht.

Vorbereitung für die Putenpastrami

Für eine Putenpastrami braucht es nicht viele Zutaten. Eine Putenbrust, etwas Öl und für die Cannonball-Variante die Coffee-Cannonball Würzmischung von Ankerkraut.

putenpastrami

Die Zutaten

Durchführung

Eines vorab, die Putenpastrami braucht Zeit, 3 Tage sollten eingeplant werden. Die ist nicht mal eben gemacht.

Der Ablauf besteht im wesentlichen aus drei Schritten.

  1. Würzen, vakuumieren und 24 Stunden in den Kühlschrank
  2. Räuchern und auf die KT ziehen
  3. Abkühlen, vakuumieren und 24 Stunden in den Kühlschrank

Zu Beginn wird die Putenbrust mit etwas Olivenöl eingestrichen, damit die Würzmischung Halt hat. Danach wird das gute Stück großzügig mit der Coffee-Cannonball Würzmischung eingerieben. Im letzten Schritt wird die Putenbrust vakuumiert und kommt für 24h in den Kühlschrank. Hier darf sie ruhen und die Gewürze aufnehmen.

Nach 24h kann die Putenbrust aus dem Kühlschrank und ein wenig Zimmerwärme annehmen. In der Zwischenzeit wird der Grill für eine Temperatur von ca. 100 – 110 Grad eingeregelt. Hier habe ich mit meinem Napoleon mein „blaues Wunder“ erlebt, aber dazu in einem weiteren Artikel mehr. Auf die Kohlen kommen dann noch Holzstücke zum Räuchern, schließlich soll die Putenbrust ein tolles Raucharoma bekommen. Ich habe Whiskyfass Stücke genommen. Hält sich die Temperatur stabil, kann die Putenbrust auf den Grill. Ich habe eine KT (Kerntemperatur) von 75 Grad angestrebt, aber es dürfen auch 2-3 Grad weniger sein.

Hat die Putenbrust die 75 Grad erreicht, kommt sie vom Grill und darf etwas auskühlen. Danach kommt der dritte und letzte Schritt und der ist schwer genug, denn die tollen Düfte des Rauches und der Duft der Putenbrust verlangen ALLES von mir ab, nicht ein Stück vom Fleisch abzuschneiden. Ich habe die Brust erneut vakuumiert und in den Kühlschrank gesteckt. Die Säfte dürfen sich für 24h verteilen und den Geschmack des Fleisches formen.

Ergebnis

Das Ergebnis ist einfach wunderbar. Die Putenbrust ist sehr saftig und die Würzmischung von Ankerkraut passt sehr gut zu Putenfleisch. Die Hälfte der Putenbrust war sehr schnell verzehrt. Den Rest habe ich in kleinere Stücke geschnitten und eingefroren. So eine Pastrami gibt es bestimmt wieder.

Putenpastrami

Anschnitt

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Rezepte auf der Seite sind alle wunderbar, aber kaum eins ohne „Zutaten von Ankerkraut“. Für mich sieht es aus wie eine Werbeseite für Ankerkraut.

    • Hallo Torsten,

      ersteinmal danke, dass Dir die Rezepte gefallen!
      In der Tat habe ich gerne diese Gewürzmischungen zum Würzen genommen, weil sie mir persönlich auch schmecken. Werbung mache ich dafür in den Artikeln jedoch nicht und verlinke auch nicht. Ich erwähne es der Vollständigkeit halber. In den kommenden Artikeln werde ich wieder mehr auf eigene Würzmischungen setzen. 🙂

      Viele Grüße
      Peter

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