Schwarzer Heilbutt in Joghurt Marinade

Fisch von der Planke

Manchmal ist mir einfach nicht nach Fleisch und erst recht nicht nach Gemüse. In diesen Fällen greife ich gerne mal auf Fisch zurück. In diesem Artikel zeige ich Euch, wie ihr z.B. einen schwarzen Heilbutt in Joghurt Marinade zubereitet. Der schwarze Heilbutt ist ein sehr schmackhafter Fisch mit einem eigenem unverkennbaren Geschmack, aber lest selbst, wie er auf dem Grill gelingt.

Vorbereitung

Wer sich das ganze Prozedere als Video anschauen möchte, dann klickt Euch rein.

Ich hatte von der Fischtheke 2 schwarze Heilbuttfilets erstanden, die zusammen 700 g auf die Waage brachten. Den Fisch habe ich als erstes natürlich abgewaschen und danach trocken getupft. Darauf folgte die obligatorische Riechprobe. Der Fisch roch so gar nicht fischig und das war eindeutig ein Zeichen für die Frische des Heilbutts.

schwarzer Heilbutt

schwarzer Heilbutt

Die beiden Filets habe ich in vier Teile geteilt, warum erfahrt Ihr später.

Für die Marinade habe ich folgende Zutaten verwendet.

Zutaten für die Marinade

Zutaten für die Marinade

  • 300 g milden Joghurt
  • 3 Knoblauchzehen
  • 7 g frischen Ingwer
  • frisch gepresster Saft einer Orange
  • 1 TL edelsüßen Paprika
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Chili-Flocken
  • 1 EL Blütenhonig
  • Fleur de Sel (Salz) und Pfeffer zum Abschmecken

Alles Zutaten, die in einem gut sortiertem Gewürz-Haushalt vorhanden sind. Die Bestandteile habe ich vermengt und gut verrührt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass sich der Honig auflöst und zum Abschluss die fast fertige Marinade mit Fleur de Sel und Pfeffer abgeschmeckt. Seit hier nicht zu sparsam!

MarinadeIm nächsten Schritt habe ich die Filets und die Marinade auf zwei Beutel verteilt und diese dann vorsichtig vakuumiert.

vakuumierter Fisch

vakuumierter Fisch

Nun durften sich die Filets über Nacht im Kühlschrank von der Marinade mal so richtig verwöhnen lassen.

Am Grilltag habe ich zwei Filetteile mit der Marinade in eine Schale geschubst und die anderen Teile auf einem Teller vorbereitet. Die sollten auf eine Zedernholz-Planke in den Grill kommen. Jetzt wird auch klar warum ich die Filets in vier Teile geteilt habe. Es sollen zwei unterschiedliche Grillarten parallel ausprobiert werden.

Bereit zum GrillenDer Grill wurde auf mittlere Temperatur gebracht und die Zedernholzplanke, die vorher eine halbe Stunde gewässert wurde, auf den Rost über die Kohle gelegt, damit sich die Holzaromen entwickeln. Das Knistern des Holzes verriet mir, dass der Fisch auf die Planke und die gefüllte Schale ebenfalls auf den Grill konnte.

Aufm Grill

Aufm Grill

Nach 20 Minuten war der Fisch fertig und ich konnte beide Grillarten direkt vergleichen.

Geschmackstest

Als Beilage gab es Reis und Möhrchen, die ebenfalls in den letzten Minuten auf den Grill gekommen sind. Zuerst habe ich den Fisch aus der Schale probiert. Beide Stücke, sowohl aus der Schale, als auch von der Planke, waren so zart, dass ich Mühe hatte, die Stücke heil auf den Teller zu bringen.

gegarter Fisch

Der gegarte Fisch schmeckte gut, jedoch habe ich mir einen intensiveren Heilbutt Geschmack gewünscht. Die Aromen der Gewürze kommen sehr dominant durch. Meine Hoffnungen ruhten sodann auf dem Heilbutt von der Planke.

Fisch von der Planke

Der Fisch war einfach großartig! Der eigene Heilbutt Geschmack ist deutlich zu schmecken und das Zedernholzaroma harmoniert prächtig mit den Gewürzen aus der Marinade. Die Zubereitungsart aus der Schale war sicher nur ein Versuch, um einen direkten Vergleich zur Planke zu haben.

Vergesst die Schale und holt die Planke auf den Grill! Es lohnt sich! Den schwarzen Heilbutt als Fisch kann ich Euch auch nur ans Herz legen. Er schmeckt einfach hervorragend.

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