Anzeige – Der Char-Broil Kamander – Teil 1 von 3

Char-Broil-Kamander
 

Als mir der Char-Broil Kamander zum Testen angeboten wurde, war ich sofort neugierig um welchen Grill es sich dabei handelt. Von der Marke Char-Broil hatte ich schon das ein oder andere gelesen. Den Kugelgrill Kamander kannte ich allerdings bisher nicht. Bei einer kurzen Recherche traf ich auf ein nettes englisch sprachiges Video und sofort war mir klar: den Grill muss ich testen! In einer kleinen dreiteiligen Artikelreihe werde ich über meine Erfahrungen mit dem Char-Broil Kamander berichten.

Zahlen und Fakten zum Char-Broil Kamander

Der Char-Broil Kamander ist ein Grill im so genannten Kamado-Style, also ein Grill in der Form eines Hühnereis. Eine bekannte Bauform, die man eigentlich eher von Keramikgrills kennt. Ein Kamado Grill ist ein Art Kombination aus Grill und Ofen. Der große Vorteil dieser Bauart ist unter anderem, dass die Hitze am Boden des Grills erzeugt wird so wunderbar im gesamten Garraum zirkulieren kann. 

Nun aber zu ein paar Zahlen und Fakten zum Char-Broil Kamander:

  • Höhe: 111 cm
  • Breite inkl. ausgeklappter Seitenablage: 116 cm
  • Tiefe: 69 cm
  • Durchmesser Grillrost: 51 cm
  • Gewicht: 52 Kilogramm
  • Gussrost mit Porzellanbeschichtung
  • Cleveres Lüftungssystem zur Temperaturregulierung
  • UVP: 699,- EUR

Der Grill ist aus doppelwandigem und beschichtetem Edelstahl gefertigt. Zwischen den beiden Edelstahlschichten ist nicht brennbares Dämmmateriel (ich würde sagen Dämmwolle) eingearbeitet. Ziele der besonders guten Isolation sind: lange Brenndauer, hohe Temperaturen und niedriger Kohleverbrauch bei langen Garvorgängen (wie z.B. Pulled Pork oder 3-2-1 Ribs). 

Der Kamander lässt sich trotz seines relativ hohen Gewichts gut bewegen. Der Grill steht insgesamt auf drei sehr stabilen Beinen, die ebenfalls aus Stahl gerfertigt sind. Die beiden Räder sorgen für entsprechende Mobilität. 

Aufbau vom Char-Broil Kamander

Der Aufbau des Kamander gestaltete sich sehr einfach und man bekommt das ganz gut mit nur einer Person hin. Lediglich für den Transport des Kartons an den Aufbauort könnte man zwei Personen gut gebrauchen. Dem Grill liegt eine gute und verständliche Aufbauanleitung bei. Alle Schrauben waren gut durchnummeriert und passten auch in alle Gewinde, die es am Grill so gab (das erwähne ich extra, denn bei anderen Grills habe ich da durchaus schon andere Erfahrungen gemacht). In einer guten Stunde hat man den Kamander komplett aufgebaut und der Grill ist bereit das erste mal angeheizt zu werden. 

Char-Broil-Kamander

Bevor das erste Fleisch auf das Grillrost kann, habe ich den Grill allerdings einmal komplett ausgebrannt damit alle Produktionsrückstände die mit der Fertigung zu tun haben nicht irgendwie auf meinem Fleisch landen.

Direktes Grillen mit dem Char-Broil Kamander

Im Kamander kann man sowohl mit Kohlebriketts als auch mit Holzkohle grillen. Für die ersten Fleischstücke habe ich Holzkohle verwendet. Man hat unterschiedlich Möglichkeiten die Kohle anzufeuern. Zum schnellen Zünden der Kohlen empfehle ich einen Anzündkamin. Sobald die Kohlen durchgeglüht sind, schüttet man diese auf das Kohlerost des Kamanders.

char-broil-kamander

Temperaturregulierung mit cleverem Lüftungssystem

Die Temperaturregulierung bei diesem Grill ist wirklich denkbar einfach, denn die Lufteinlassklappe befindet sich integriert in der Seitenablage des Grills. Durch eine Rohrleitung aus Stahl wird die Luft an den Boden des Grills geleitet, kann so die Glut mit Sauertoff versorgen und strömt im Garraum bis zur Rauchauslassklappe (an der Spitze des Grills).

Char-Broil-Kamander

Durch die Integration der Lufteinlassklappe in den Seitentisch kann man den Einlass der Luft ohne lästiges Bücken regulieren und hat die Einstellung jederzeit im Blick. Die fünfstufige Klappeneinstellung sorgt für eine genaue Temperatursteuerung. 

Char-Broil-Kamander

Hohe Hitze

Um meine Rindersteaks bei hoher Hitze anzugrillen, habe ich beide Klappen voll geöffnet (jeweils auf Stufe 5). Der Grill erreicht dabei locker Temperaturen jenseits der 400 Grad Celsius. Allerdings muss man die Genauigkeit des Deckelthermometers etwas relativieren. Die Temperatur lag in der Regel rund 40 Grad Celsius höher, als die Temperatur, die ich mit meinem Maverick direkt am Grillrost gemessen habe. Von Außen wird der Grill zwar auch sehr heiss, allerdings verbrennt man sich nicht direkt, wenn man den Grill an der Außenhaut berührt (eine gute Sekunde kann man die Hand von außen schon auflegen).

Char-Broil-Kamander

Die Einweihung des Kamander mit einem köstlichen rund 400 gramm schweren Dry-Aged Rumpsteak verlief absolut nach Plan. Mit der 90-90-90-90 Methode ließ sich das Steak perfekt zubereiten, was man anhand des tollen Rautenmusters gut erkennen kann.

Char-Broil-Kamander

Reinigung nach dem Grillen

Jeder Grill sollte nach dem Grillen regelmäßig gereinigt werden, so natürlich auch der Kamander. Durch seinen modularen Aufbau im Inneren gelingt das wirklich denkbar einfach. Grillrost, Feuerrost und Aschelade lassen sich komplett und sehr leicht entnehmen um alles von Kohle- bzw. Ascherückständen zu befreien. Sollte sich mal Asche im Lüftungsrohr des Kamander sammeln, kann man die so genannte Ablassklappe an der Unterseite des Grills abnehmen und die Asche oder Schmutz entfernen. 

Char-Broil-Kamander

Erstes Fazit zum Char-Broil Kamander

Die ersten Tests hat der Grill im Kamado-Style wirklich gut gemeistert. Zudem überzeugt das Gerät durch eine gute und wertige Verarbeitung. Heiss wird er und Steaks kann er definitiv schonmal. Im zweiten Teil meiner dreiteiligen Artikelreihe werde ich Testen wie sich der Kamander bei Longjobs wie Ribs nach der 3-2-1 Methode oder z.B. bei Pulled Pork schlägt. Dort erfährt man dann auch wie man mit dem Kamander indirekt Grillen, Räuchern und Backen kann!

Habt ihr Fragen zu dem Grill? Dann haut in die Tasten und schreibt mir diese in die Kommentare. Beim nächsten Artikel zum Kamander kann ich Euch die Fragen dann gerne beantworten!

Wer noch mehr Bilder und auch kleine Videos über den Char-Broil Kamander sehen möchte, dem empfehle ich unbedingt meinen Instagram-Account => hier gehts lang!

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Hinweis: Dieser Artikel ist in Kooperation mit Char-Broil Deutschland und der Agentur Blogfoster entstanden. Der Grill wurde mir gestellt. Für die Erstellung des Artikels erhalte ich eine finanzielle Zuwendung. 

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr guter und informativer Artikel. Ich wurde durch einen bekannten auf diesen Grill aufmerksam gemacht. Hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt. Daher freut es mich umso mehr das jetzt jemand das gute Stück teste und ausführlich darüber berichtet. Ich erwarte mit Spannung die folgenden Artikel.

    Gruß an den Guru

    :-)

  2. Der Grill ist bereits 2017 in den USA am Markt erschienen und hat gegenwärtig eine UVP von 399 USD, während der Amazon.com Preis sogar bei 306 USD liegt, warum der in .de dann 699 € kosten muss ist mir gänzlich schleierhaft. Ich hatte damals gehofft das er für 350€ am Markt platziert wird, das war wohl eine Illusion ….

    • Ja Tim, da gebe ich dir durchaus recht. Der Preis für den deutschen Markt ist durchaus etwas überraschend. Wenn ich den Preis aber mit anderen Grillgeräten vergleiche, dann ist der Grill aber jeden Cent wert.

      Viele Grüße
      Björn

  3. Ich war drauf und dran den Grill im Urlaub in den USA bei Aldi zu kaufen. Da gab es ihn regulär für $150. Im Abverkauf dann sogar für $125.
    Dass nach Hause schicken wäre aber dann doch ziemlich teuer geworden.
    Warum muss das in Deutschland immer so teuer sein? Wird doch beides in China gefertigt.

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