Gegrilltes Cab Chicken

Ich habe schon häufiger ein Hähnchen gegrillt, aber noch nie darüber geschrieben. Damit ist nun Schluss und es wird ein gegrilltes Cab Chicken gegrillt.

Vorbereitung

Für ein „normales Beer-Can-Chicken“ braucht es nicht viel Zubehör, dennoch möchte ich mein Edelstahlgestell für Hühnchen nicht missen. Giftiger Lack einer Bierdose gehört nicht in das Fleisch. Wenn die Hardware und die Gewürze beisammen sind, sollte der Griller auch ein Auge auf ein gutes Hähnchen werfen. Angebote für 2 EUR/kg sollten eher gemieden werden. Wer kann sollte sich bei lokalen Bauern umsehen und auch mal etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Vorbereitung

Ich habe mich spontan für ein Ki-Roy Hähnchen entschieden, das ein Kompromiss zwischen Mast und Bio-Hähnchen ist. Ich bevorzuge sonst aber richtige Bio-Hühner von einem bekannten Bauern, oder vom Metzger meines Vertrauens.

Das Hähnchen selbst wird mit Coffee Cannonball Gewürz von Ankerkraut gerubbt.

Gute Freunde

Das Cab kommt in den Behälter unter das Hühnchen, damit beim Grillen das Hühnchen nicht austrocknet. Mehr ist nicht zu machen. Ok. Meine Frau braucht immer Gemüse dazu, also hat sie eine Schale Grillgemüse bestehend aus Zwiebeln, Champignons und Paprika mit frischen Kräutern vorbereitet.

Gemüse mit frischen Kräutern.

Da das Hühnchen in einer Schale steht, habe ich die Schale zusätzlich mit Drillingen gefüllt.

Grillbereit

Grillen

Der Grill wird auf 200 Grad angefeuert, wobei bei der Größe des Hähnchens auf den Rost verzichtet werden muss. Gut, dass der Trend zum Zweitgrill geht, denn auf meinem mobilen Gasgrill lässt sich nebenbei das Grillgemüse und eine Wurst für den kleinen Nachwuchs gleichzeitig zubereiten. Zwischendurch werden Whiskey-Holzchips, die ich vorher gewässert habe, auf die Glut gelegt, damit das Fleisch ein schönes Raucharoma erhält.

Kerntemperatur erreicht

Bei einer Kerntemperatur von 72 Grad (gemessen in der Brust) ist das Hühnchen fertig und kann zeitgleich mit dem Grillgemüse serviert werden. Das Gewürz von Ankerkraut ist etwas schwarz geworden, aber es ist nicht verbrannt.

Ergebnis

So muss ein Hähnchen schmecken! Es war zart, saftig mit einem leichten Raucharoma von den Holzchips. Das Ki-Roy Hähnchen schmeckt wirklich besser, als jedes Masthuhn vom Discounter.

Es ist angerichtet

Leider kommt es nicht an das Bio-Huhn heran. Deswegen wird es zukünftig wieder Bio-Huhn vom Bauern geben, aber an der Grillart wird sich nichts ändern.

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