In crust we trust – Smoke aged Rumpsteak

Smoke Aged Rumpsteak

Das Grilljahr ist nun schon einige Wochen alt und es gab schon lange keine Update mehr auf unserem Blog. In der Zwischenzeit waren wir allerdings nicht untätig. Das neue Grilljahr wird viele Neuerungen mit sich bringen und natürlich stehen auch schon wieder neue Grillgeräte in den Startlöchern.

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Steaktime

So aber nun zum leckeren Teil dieses Artikels. Am gestrigen Samstag gab es ein besonderes Rumpsteak aus dem Hause eatventure. Das besondere an diesem Steak ist das aussergewöhnliche Reifeverfahren. Das Rindfleisch wurde nicht nur sechs Wochen an der Luft gereift (dry-aged) sondern dabei dem so genannten Smoke Aging Verfahren unterzogen.

Beim Smoke Aging handelt es sich um eine sechs wöchige Trockenreifung des Fleisches am Knochen bei 2°C kalter Luft sowie Einfluss von Kaltrauch (Buche) in einem eigens für die Trockenreifung entwickelten Reiferaum.

Zubereitung

Zubereitet wurde das rund 400 gr schwere Rumpsteak von der Färse in einer gusseisernen Pfanne auf dem Mastertouch von Weber. Zunächst wird die Pfanne auf starke Hitze aufgeheizt. Zum Fetten der Gusspfanne habe ich ein Stück vom dicken Fettrand des Steaks abgeschnitten und in der Pfanne ausgelassen. Nachdem das Steak gesalzen wurde, geht es ab in die kochend heiße Pfanne. Auf Instagram habe ich dazu ein kleines Video veröffentlicht. Das Knistern dieses Rumpsteaks ist Musik in den Ohren. 

Smoke Aged Rumpsteak

Gut zwei Minuten wird das Fleisch nun von jeder Seite angebraten und zwar so, dass eine wundervolle Kruste entsteht. Denn so steht es ja schon in der Überschrift: in crust we trust ;-) Zum Nachgaren habe ich das Steak noch fünf Minuten bei indirekter Hitze auf meinen Broil King geworfen.

Smoke Aged Rumpsteak

Auf die Kerntemperatur habe ich diesmal nicht so genau geachtet, sondern bin da einfach nach Gefühl vorgegangen. 

Wie üblich wurde das Steak in Tranchen aufgeschnitten, gesalzen und mit fermentiertem Kampot Pfeffer von Spicebar gewürzt.

Smoke Aged Rumpsteak

Fazit

Dieses Steak war einfach purer Genuss. Das ging schon bei der Farbe los. Ich vermute dass das besondere Rot und die gelbliche Fettschicht durch das Smoke Aging entstehen. Auch geschmacklich war dieses Steak ein Traum. Eatventure verwendet für die Hausmarke Red Heifer ausschließlich weibliche Rinder. Dieses Fleisch ist besonders zart und das war dieses Rumpsteak definitiv auch. Ich habe schon viele Dry-Aged-Steak probiert und dieses gehört definitiv in meine Top 5, nussig, buttrig ja und sogar ganz leicht rauchig. Ich bin schon gespannt auf das nächste interessante Steak aus dem Hause Eatventure, nämlich dem Shio-Aged Ribeye, welches ich noch in der Kühlung habe. 

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