Lachs auf Zedernbrett

Lachs auf dem GrillAls erstes „besonderes“ Rezept habe ich auf meinem Weber „Lachs auf Zedernbrett“ ausprobiert. Dazu gab es gegrillten grünen Spargel umhüllt von etwas Bacon.

Zutaten für Lachs auf Zedernbrett

  • Lachsfilet (in meinem Fall waren es gut 500 gr zu einem Preis von ca. 10€)
  • ein Bund grüner Spargel
  • 100 gr Bacon
  • Zutaten für die Marinade
    • 4 EL Dijon-Senf
    • 4 EL frisch gepresster Zitronensaft
    • frisch gemahlener Pfeffer nach eigenem Ermessen
    • eine Prise Salz
    • Knoblauchpulver nach eigenem Ermessen
    • Olivenöl

Zubereitung von Lachs auf Zedernbrett

Das Zedernbrett sollte mindestens eine Stunde bevor es zum Grillen bzw. Räuchern genutzt wird im Wasser eingeweicht worden sein. Optimal ist es, wenn man es über Nacht einweichen lässt. Nachdem ich die Marinade zubereitet hatte, ging es zunächst daran den Grill zu entzünden, dazu habe ich etwa 30-40 Briketts mit dem Weber Anzündkamin zum Glühen gebracht. Anschließend wurden die drei Lachsfiletstücke gewaschen, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und zu guter letzt mit der Marinade bestrichen.

Lachsfilet

Lachsfilet mit Marinade

Der grüne Spargel wird gewaschen und jeweils zwei Spargelstangen in Bacon eingewickelt. Den fertigen Spargel mit Salz und Pfeffer würzen. Der Spargel wurde von mir weder geschält noch vorgekocht, lediglich holzige Stellen habe ich abgeschnitten.

Grüner Spargel mit Bacon

Nach dem die Kohlen nun ordentlich durchgeglüht sind, wird der Lachs auf dem Zedernbrett auf die Seite mit der direkten Hitze des Grills gelegt. Es dauert etwa fünf bis zehn Minuten bis das Zedernbrett anfängt zu rauchen. Nun kann der Gar- bzw. Räuchervorgang beginnen. Schnell noch den Spargel auf die indirekte Hitze legen und den Deckel des Grills schließen.

Lachs auf Zedernbrett

Grüner Spargel auf dem Grill

Nachdem der Deckel geschlossen wurde, dauert der Garvorgang von 20-30 Minuten. Die Garzeit ist natürlich auch von der Dicke des Lachsfilet abhängig. Die Temperatur des Grills lag während der Grillzeit immer zwischen ca. 150 – 170 Grad. Ein herrlich rauchiger Duft des Zedernbretts begleitet den gesamten Vorgang.

Das der Lachs durch ist, erkannt man an dem austretenden Eiweiß am Fisch. Zusätzlich werden die Ränder des Lachs leicht bräunlich. Am Ende des Grillvorgangs habe ich den Spargel noch auf die direkte Hitze gelegt, damit der Bacon noch leicht cross wird.

fertiger grüner Spargel

fertiger Lachs vom Zedernbrett

Fazit

Ich weiss, dass Eigenlob stinkt. Dennoch muss ich sagen, dass mir der Lachs (fürs erste mal) besten gelungen ist. Der Fisch hat einen leicht rauchigen Geschmack und ist äußerst zart. Zusammen mit noch etwas frischer Marinade als Beilage bildet sich ein abgerundetes Geschmackserlebnis. Auch der Spargel hat mir persönlich sehr gut geschmeckt. Meine Frau sah das etwas anders, da der Spargel noch ausreichend Biss hatte. Er war also nicht komplett durchgegart. Meiner Meinung nach ist das aber so gewollt gewesen. Beim nächsten mal werde ich den Spargel eventuell im Kochtopf vorkochen.

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  4. Hallo

    Mal zu dem Eigenlob…warum brauch ich bei drei Lachstreifen 40 Brikett ?…ergeben eine viel zu hohe Temperatur, die eben das Eiweiß austreten lässt, was eigentlich gar nicht gewollt ist bei einem schonenden Grillvorgang…weniger ist manchmal mehr

    • Ja, da hast du wohl recht. Das war einer der ersten Artikel unseres Blogs. Auch wir haben dazu gelernt und würden es beim nächsten mal sicher anders machen. War für das erste mal aber ganz gut, oder?

      Gruß Björn

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