Selbstgebauter Beefburner im Test

Rote Glut

Manchmal bekommen wir Geräte der Marke „Eigenbau“ zum Testen. Ein selbstgebauter Beefburner eines Bekannten hat mein Interesse geweckt. Er stellte mir für einige Steaks seine Eigenkreation zur Verfügung. Hier das Ergebnis.

Was ist ein Beefburner?

Kurz und knapp ist ein Beefburner ein Brenner der große Hitze erzeugt, so dass die Oberfläche des Fleisches sehr schnell knusprig wird. Der Rest des Fleisches wird dann bei geringer Hitze auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen. Der Bereich des Fleisches, der auf den gewünschten Gargrad gebracht wird, ist bei diesem Grillverfahren wesentlich größer.

Material

Eine Baumarkt Propangas Heizung und ein paar Bleche, mehr braucht es nicht für den Eigenbau. Aus der Heizung wird nur der Keramikstrahler benötigt, der die entsprechende Hitze auf das Fleisch bringen soll.

Nachdem die Bleche geschweißt und die Anschlüsse für das Gas angebracht sind, kann das Grillen auch schon los gehen.

Grillen mit dem Burner

Ich hatte als Test ein dry aged Clubsteak in den Burner gelegt und zwar jeweils eine Minute von jeder Seite. 

Nach dem Grillen kommt das Steak auf den Boden des Beefburners und darf dann bis zur Kerntemperatur ziehen.

Ergebnis

Sowohl die Qualität des dry aged Clubs Steaks, als auch die Grillvariante harmonierte hervorragend.

Anschnitt

Anschnitt

Der Gargrad war für mich perfekt. Beim nächsten Mal würde ich das Fleisch noch näher an den Brenner legen. Leider hatte ich keine Möglichkeit die tatsächliche Temperatur am Brenner zu messen. Wenn ich das Gerät noch einmal zu fassen bekomme, werde ich auch das nachholen. Das Ergebnis ist einfach klasse und das bei Materialkosten für 40 EUR.

Hier seht ihr übrigens mal ein Rinderfilet aus dem Beefburner => Klick!

Bitte beachten:

Es handelt sich hierbei um einen privaten Eigenbau eines Bekannten. Dieses Gerät ist nicht TÜV zertifiziert oder ähnliches. Die Materialien und der Brenner, der verwendet wurde ist nicht über einen langen Zeitraum getestet worden. Die Benutzung des Brenner, erfolgt natürlich auf eigene Gefahr.

Möglich ist zum Beispiel dieser Brenner:

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